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Zwergschnauzer

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Schnauzer,auch Rattler genannt

in typischer Haltung um 1895

 

Geschichte:

Es ranken sich viele „Geschichten“ um den Schnauzer. Der erste Standard wurde 1880 aufgestellt und im ersten deutschen Hundestammbuch niedergelegt. Zunächst war nur von Affenpinschern und rauhaarigen Zwergpinschern die Rede. Es war um die Jahrhundertwende als die Bezeichnung „Zwergschnauzer“ aufkam und im Band II des Pinscherzuchtbuches ab 1910 offiziell wurde. Es war sicher keine leichte Aufgabe, aus den verschiedenen Formen, Größen und Typen und dem Wirrwarr der harten, weichen und seidigen Haarstrukturen einen Kleinhund zu schaffen, der dem Exterieur und den Wesensqualitäten seines größeren Bruders, dem Schnauzer, voll entsprach.

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AUSZUG AUS DEM RASSESTANDARD DER ZWERGSCHNAUZER

FCI-Standard Nr.183 06.04.2000

 

GRÖSSE UND GEWICHT:

Widerrist : Rüden und Hündinnen zwischen 30 und 35 cm

Gewicht: Rüden und Hündinnen ca. 4.5 bis 7kg.

 

URSPRUNG: Deutschland.

VERWENDUNG: Haus- und Begleithund.

 

ALLGEMEINES ERSCHEINUNGSBILD                              

Klein, kräftig, eher gedrungen als schlank, rauhaarig, elegant, das verkleinerte Abbild

des Schnauzers

ohne die Mängel zwerghafter Erscheinungen.

 

WICHTIGE PROPORTIONEN

Ø     • Quadratischer Bau wobei die Widerristhöhe etwa der Rumpflänge entspricht.

Ø     • Die Gesamtlänge des Kopfes (Nasenspitze bis Hinterhauptbein)

       entspricht der Hälfte der Rückenlänge (Widerrist bis Rutenansatz).

 

 

 

VERHALTEN/CHARAKTER WESEN

Seine Wesenszüge entsprechen denen des Schnauzers und werden durch Temperament und Gebaren eines Kleinhundes geprägt Klugheit, Unerschrockenheit, Ausdauer und Wachsamkeit machen den Zwergschnauzer zum angenehmen Haushund wie auch zum Wach- und Begleithund, der auch in einer kleinen Wohnung problemlos gehalten werden kann.

 

GANGWERK

Elastisch, elegant, wendig, frei und raumgreifend. Die Vorderläufe schwingen möglichst weit vor, die Hinterhand gibt - weit ausgreifend und federnd - die erforderliche Schubkraft. Der Vorderlauf der einen und der Hinterlauf der anderen Seite werden zugleich nach vorne geführt. Rücken, Bänder und Gelenke sind fest.

HAARKLEID

Das Haar soll drahtig hart und dicht sein. Es besteht aus einer dichten Unterwolle und dem keineswegs zu kurzen, harten, dem Körper gut anliegenden Deckhaar. Das Deckhaar ist rauh, lang genug, um seine Textur überprüfen zu können, weder struppig noch gewellt. Das Haar an den Läuten neigt dazu, nicht ganz so hart zu sein. An der Stirn und den Ohren ist es kurz. Als typisches Kennzeichen bildet es am Fang den nicht zu weichen Bart und die buschigen Brauen, die die Augen leicht überschatten.

 

FARBE

• schwarz-silber.

Für die schwarzsilberne Farbe gilt als Zuchtziel schwarzes Deckhaar mit schwarzer Unterwolle; weiße Abzeichen über den Augen an den Backen, am Bart. an der Kehle. an der Vorderseite

der Brust zwei geteilte Dreiecke, am Mittelfuß der Vorderläufe, er den Pfoten, an der Innenseite der Hinterläufe und am After. Die Haare an der Stirn, Nacken und den Außenseiten der Ohren sollen, wie das Deckhaar. schwarz sein.

 

 

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